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SUMMARY:Bericht zur Mitgliederversammlung der Fachgruppe und zur 13. Inform
 atiklehrerkonferenz in Sachsen
DESCRIPTION:13. Konferenz am 15.11.2008 im Samuel-Pufendorf-Gymnasium Flöha
 \n\nDie Folien von der Mitgliederversammlung sind bereits hier zu finden.\n
 \nDen Hauptvortrag hielt Prof. Protzel. zum Thema "Messen- Steuern-Regeln"\
 n\n Workshop Lego Mindstorms im Unterricht\n\nDas System Lego Mindstorms NX
 T unterstützt moderne, intelligente Sensoren, welche über ein i2c Bus angeb
 unden werden. Über den standardmäßig vorhandenen Ultraschall-Abstandssensor
  hinaus sind das zum Beispiel ein Gyroskop-, ein Kompass- oder auch ein Bes
 chleunigungssensor. Deren Anwendungen werden demonstriert und können selbst
  probiert werden."\n\nMit dieser Ankündigung im Gepäck stellte uns Volkmar 
 Hinz von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (Fakultät für Informat
 ik, Institut für Simulation und Graphik) den neuen legoNXT vor.\n\nZuerst i
 nformierte Herr Hinz, was es alles Neues im Vergleich zur Vorgängerversion 
 gibt: Motoren, Sensoren, Daten des Prozessors, Kommunikation. Dazu gabs imm
 er wieder erfrischende Bemerkungen, wo bei der Arbeit mit Schülern und den 
 Geräten "der Teufel im Detail" steckt, was schiefgehen kann, was zusätzlich
  möglich ist. Parallel bekamen alle Teilnehmer jedes Bauteil live-im-Einsat
 z zu sehen.\n\nDer praktische Teil wurde mit einigen Softwarebeispielen ein
 geleitet und dann gings ans Probieren. Und auch in diesem Workshop galt: "D
 as Kind im Menschen...erwacht beim Spielen:-)"\n\nKatrin Büttner\n\n Worksh
 op Roboter aktiv\n\nSchon in der Mittagspause und noch vor dem eigentlichen
  Workshop versammelten sich einige Teilnehmer um das Roboterareal. Sie konn
 ten es nicht verbergen – das Kind im Manne. Fasziniert und voller Begeister
 ung verfolgten sie die fahrenden Roboter im Labyrinth, welche von drei Stud
 enten der TU Chemnitz vorgeführt wurden. Die Aufgabe für die kleinen techni
 schen Wunderwerke, welche selbstverständlich auch jeweils über einen „Taufn
 amen“ wie RUDI usw. verfügen bestand darin, das in Felder eingeteilte Labyr
 inth zu durchlaufen und dabei die installierten Kontrollstellen zu berühren
 , so dass die Farbe umschaltet. Das Interesse der TU Chemnitz an der Gewinn
 ung und Ausbildung zukünftiger Ingenieure ist groß. Davon zeugt die sehr au
 fwändige Organisation des ehemals bundesweiten Wettbewerbs „Roboking“ (www.
 roboking.de), einem der spannendsten Roboterwettbewerbe für Schüler in Deut
 schland. „Ein junges Mädchen, das einmal eine reizende alte Dame werden wil
 l, sollte beizeiten damit anfangen.“ Dies formulierte einst Marie von Ebner
 -Eschenbach, und es gilt auch für einen in den technischen Disziplinen bewa
 nderten Ingenieur, mit dem Unterschied, dass er keine reizende alte Dame we
 rden muss. Aber für Mädchen kann man das auch heute noch durchaus sinnvoll 
 miteinander kombinieren und es muss auch keinen Widerspruch ergeben ;-)\n\n
 An einem weiteren Stand präsentierten zwei Schüler der AG Robotik vom Gymna
 sium Flöha unter der Leitung von Frank Rost ihre selbst gebauten Roboter. I
 nsbesondere gingen sie hierbei auf Erklärungen und Beschreibungen der einze
 lnen sensitiven Komponenten wie zum Beispiel den Ultraschall- oder den Infr
 arot-Sensor ein. Beide dienen zur Entfernungsmessung. Während der Ultrascha
 llsensor aber eher einen in der entsprechenden Richtung „birnenförmigen“ Re
 gistrationsraum hat und somit relativ „grob“ (also zum Beispiel auch nach r
 echts und links) agiert, stellen die Infrarotsensoren die Feinabstimmung si
 cher. Vorstellen muss man sich das alles in der Gesamtwirkung etwa so:\n\n 
 	Ultraschallsensor an Hauptrechner: „Eyh, Boss, ich hab’ was!“ 	Hauptrechne
 r an Ultraschallsensor: „Vorn, rechts, oder geradeaus?“ 	Ultraschallsensor 
 an Hauptrechner: „Kann nix sehen – frag’ mal die Jungs von der Infrarot-Gem
 einde, deren Richtungscharakteristik ist wesentlich genauer – ich mach’ hie
 r nur das Grobe …! 	Hauptrechner an Infrarotsensoren: „Eyh, Jungs, der Ultr
 a-Heini behauptet, er erkennt was, seht ihr auch Widerstand?“> \n\nAntworte
 t jetzt einer der an jeder Ecke im 45 °-Winkel angebrachten richtungsorient
 ierten Sensoren, dann weiß der Hauptrechner, dass sich eine Hindernis in de
 r entsprechenden Richtung befindet und ruft bei sinnvoller Programmierung e
 ine Routine zum Ausweichen auf. Antwortet keiner, ist das Hindernis direkt 
 gerade aus ;-)\n\nNatürlich waren die Schüler auch in der Lage, Funktionswe
 ise sowie Anschlussbedingungen, aber auch Einsatzkonzepte für den Liniensen
 sor, die Radencoder sowie die elektronische Kamera zu erklären.\n\nEin lang
 jähriger Partner und Berater der Schülerarbeitsgemeinschaft auch am Samuel-
 von-Pufendorf-Gymnasium ist das Unternehmen Krause Robotik (www.krause-robo
 tik.de). Es präsentierte sowohl selbst gebaute und programmierte Roboter al
 s auch stufenweise leistungsstarke Baukits. Mit einem solchen Roboter-Baste
 lkit, grundsätzlich bestehend aus Antrieb, Akkus, Mikrokontroller und Senso
 ren, lässt sich relativ schnell ein eigener Roboter zusammen bauen, welcher
  neben einfachen Fahraufgaben, wie: weiche einem Hindernis aus, fahre an ei
 ner Linie entlang, auch noch Spielraum für die Lösung eigener Aufgaben offe
 n lässt. Es stehen hinreichend viele (einige davon mit entsprechenden Signa
 lverstärkern ausgestattete) Analog- bzw. Digitalports zur Verfügung. Dazu g
 ibt es eine ausführliche Anschlussanleitung für die Sensoren und eine Bauan
 leitung für die Komponenten. Das Mikrokontrollerboard bildet das Herzstück 
 eines jeden individuellen Roboters – hier stehen vom mit 13 Dienstjahren do
 ch relativ „betagten“ Handyboard, welches mit einem „Handy“ nur den Namen u
 nd sonst eigentlich gar nichts gemein hat, bis zum 16 Bit breiten Atmel-Boa
 rd mit sehr viel höherer Taktfrequenz mehrere Steuereinheiten zur Verfügung
 . Das muss man als Anwender eigentlich nur noch mit dem verfügbaren Finanze
 n, der Aufgabe, sowie den Rahmenbedingungen bei Wettkämpfen in Einklang bri
 ngen. Um zum Beispiel etwa gleich Voraussetzungen für alle Teilnehmer siche
 r zu stellen, wurden für den Roboking-Wettbewerb BUS-Breite sowie maximale 
 Taktfrequenz genau definiert. Die Anzahl der Ports dagegen blieb frei – dur
 ch geschickte Programmierung kann man technisch jederzeit Einschränkungen i
 n der Hardware wieder Wett machen.\n\nDass es so manchem bastelfreudigen Ko
 nferenzteilnehmer bei diesem Workshop warm ums Herz wurde, war eine von vor
 n herein erklärte Absicht, er sollte Machbarkeiten aufzeigen, Finazierungsm
 öglichkeiten finden helfen, aber auch auf Schwierigkeiten aufmerksam machen
 . Vielleicht weckte ja diese Veranstaltung das Interesse für die gemeinsame
  Arbeit mit Schülern.\n\nSowohl die Studenten als auch die Schüler des Gymn
 asiums Flöha überzeugten nicht nur durch ihr Wissen über die Technik, sonde
 rn ließen auch die Begeisterung für die Systeme erkennen.\n\nSilvana Kogel,
  Frank Rost\n\n Workshop "Mündliche Abiturprüfungen im Fach Informatik"\n\n
 Download der Dokumente aus dem Prüfungsworkshop.
LOCATION:Samuel-Pufendorf-Gymnasium Flöha
DTSTAMP:20211202T110436Z
DTSTART:20081115T080000Z
DTEND:20081115T160000Z
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